Wer mit kleinem Gepäck reisen möchte muss an allem sparen. Das fängt bei der Kleidung an, ist besonders kritisch bei den Kosmetikartikeln wie Duschgel & Shampoo aber auch bei Elektronikartikeln heißt es optimieren. Einige Dinge können wir dabei nicht zu Hause lassen, wie unser Laptops. Irgendwie muss man von unterwegs ja arbeiten und ein Tablet ist zwar nett, aber kann einen Laptop nicht ersetzen.

Bei der Reisekamera geht das schon eher. Wer mit kleinem Gepäck unterwegs ist, kann durchaus mit dem Smartphone als Reisekamera auskommen. Wir zeigen euch auf was man dabei achten sollte.

Vorteile des Smartphones als Reisekamera

Wer das Smartphone als Reisekamera nutzt spart an erster Stelle Ballast. Die zusätzliche Digitalkamera samt Zubehör verbraucht nicht nur zusätzlichen Stauraum und Gewicht beim Gepäck, sondern muss dann natürlich immer mitgeschleppt werden. Und ganz ehrlich: wir vergessen das oft und wenn wir dran denken ist in den meisten Fällen doch schneller das Smartphone gezückt.

Wenn ihr dann eure Bilder schnell teilen wollt, egal ob direkt mit Freunden & Familie oder über Instagram, habt ihr die Fotos auch direkt zur Hand. Kein lästiges Bilder hin- und herumschubse und kein langes Suchen wo denn jetzt „das eine Foto“ wirklich aufgenommen wurde. Unsere Festplatten auf den Laptops wurden mit Kamerabildern regelmäßig überflutet und mussten dann immer erst einmal durchsucht werden bis man endlich sein gewünschtes Bild gefunden hat.

Man sollte auch nicht ausser Acht lassen, dass die Bedienung der Smartphone Kameras meist intuitiver und gewohnter ist. Man hat das Ding ja ständig in der Hand und erledigt ohnehin schon alles mögliche damit. Da bekommt man natürlicher schneller das Gefühl, die Kamera im Griff zu haben.

 

Nachteile

Leider hat so eine Smartphone-Kamera trotzdem seine Nachteile. Die kommen hauptsächlich dann zum tragen wenn man anspruchsvollere Motive hat. Sprich Motive die weit entfernt sind oder schlecht beleuchtet. Hier hat natürlich eine Kamera mit einem optischen Zoom und größerem Bildsensor Vorteile. Aber man sollte auch nicht verheimlichen, dass die Digitalkameras auch damit zu kämpfen hat. Auch die kommen eben nicht an eine Digitale Spiegelreflexkamera heran und sind daher zwar im Vorteil, aber keineswegs eine optimale Lösung.

Welches Smartphone soll es denn sein?

Natürlich sind nicht alle Smartphones und Digitalkameras gleich. Wir machen hier auch keinen Produktvergleich, sondern wollen lediglich zeigen dass man sehr wohl mit einem Smartphone als Reisekamera zurechtkommt. Man sollte also nicht um untersten Preissegment schauen, man will ja trotzdem tolle Bilder schiessen. Unsere aktuelle Empfehlung ist das Huawei P10. Das P10 verfügt, wie auch schon einige seiner Vorgänger, über eine Kamera von Leica. Das macht sich seit der aktuellen Generation besonders bemerkbar, die Bilder werden erstaunlich gut und man hat ein paar nette Funktionen die tolle Schnappschüsse noch einfacher ermöglichen.

Es verfügt zum Beispiel über eine Dual-Linse, womit sich wirklich tolle Portraits schiessen lassen. Dafür muss man auch nicht fotografisch versiert sein. Es gibt eine Voreinstellung für Portraitaufnahmen die das Ganze richtig einfach machen. Wer sich bereits auskennt wird auch seinen Spaß am P10 haben. Denn man kann so ziemlich jede Einstellung auch manuell vornehmen. Das ganze nennt sich dann passenderweise „Profi-Einstellungen“, ist aber leicht verständlich und lädt auch den Anfänger zum ausprobieren ein.

Unser Fazit

Wer auf das Smartphone als Reisekamera setzen will, braucht unserer Meinung nach keine größeren Bedenken haben. Man spart sich Gepäck, hat seine Kamera überall dabei und die Ergebnisse können sich trotzdem sehen lassen. Wer sich jetzt denkt „das kann ja jeder erzählen…“, aller Bilder in diesem Post sind mit dem Huawei P10 geschossen. Ein Mix aus Bildern aus unserem Finnland Trip und aus Mexiko, dadurch kann man schön sehen dass sowohl Sommer als auch Winterbilder absolut überzeugen.