Vom Salar de Uyuni solls auf unserer Weltreise weiter nach Peru zum Rainbow-Mountain bei Cusco gehen. Der Berg ist nicht weit entfernt von den bekanntesten Ruinen der Inkas, der Stadt Machu Picchu, und liegt damit ja so gut wie für jeden Peru-Besucher auf dem Weg. Trotzdem scheint der Rainbow-Mountain noch ein echter Geheimtipp zu sein und man findet auch im Internet noch verhältnismäßig wenig Informationen darüber. Wir haben ein Bild von dem bunten Berg auf Instagram gesehen und wie schon bei dem ein oder anderen Ziel auf unserer Bucket List gedacht, das dürfen wir nicht verpassen.

Woher kommt die Farbe?

Eigentlich heißt der Rainbow-Mountain in Peru „Vinicunca“ und hat seinen Beinamen, weil der Stein – wir konnten nicht herausfinden, ob Kalk- oder Sandstein- aus dem er besteht sieben verschiedene Farben hat. Diese verlaufen parallel zueinander, wie bei einem Regenbogen :) Entstanden sind die Farben durch Mineralien, die sich schichtweise über Jahrmillionen abgelagert haben. Die Streifen sollen durch Erdbewegung und Plattentektonik entstanden sein. Ich hoffe, das erklärt uns jemand vor Ort noch ein bisschen genauer :)

Touren zum Rainbow-Mountain

Zum Rainbow-Mountain Vinicunca werden von andespathperu.com verschiedene Touren angeboten. Man hat die Wahl zwischen einer Tagestour, einer 2-Tagestour und einer 4-tägigen Trekkingtour durch die Berge rund um Cusco. Die Touren werden nur zu bestimmten Daten angeboten, oft seltener als 1x die Woche. Also macht es Sinn sich vorab schon mal über freie Plätze zu informieren. Oder –wenn die „eigene“ Reisegruppe groß genug ist, kann man auch ein Wunschdatum anfragen. Die Verpflegung unterwegs ist in den Preisen inbegriffen (eine Flasche Wasser darf trotzdem im Gepäck nicht fehlen). Über die Preise selbst haben wir aber nicht wirklich was gefunden. Mal sehen, was da auf uns zukommt…

Die Temperaturen um Cusco herum sind das ganze Jahr ziemlich konstant bei durchschnittlich um die 15°C. Die beste Zeit für eine Tour zum Rainbow Mountain ist deshalb dann, wenn es selten regnet und das ist zwischen April und November der Fall :)

Die Touren durch die peruanischen Berge können sehr anstrengend sein, da schon Cusco auf über 3.400 Metern Höhe liegt, und wir das ja in der Regel nicht gewohnt sind. Um die sogenannte Höhenkrankheit zu vermeiden sollte man auf jeden Fall viel trinken und auch vorab unbedingt ein paar Tage in Cusco bleiben, um sich zu akklimatisieren.
Da Uyuni in Bolivien schon ähnlich hoch gelegen ist, gewöhnen wir uns hoffentlich irgendwann einfach an den doch ziemlich niedrigen Luftdruck und kommen halbwegs ordentlich voran.
– Wenn die Höhenkrankheit dann doch zuschlägt, helfen Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen) und Medikamente gegen Übelkeit.

Auch in Asien gibts Berge mit Regenbögen…

In China gibt es solche regenbogenfarbene Berge übrigens auch. Sie liegen im Zhangye-Danxia-Geopark in der chinesischen Provinz Gansu. Die Farben der chinesischen Rainbow Mountains sind auf Bildern im Internet noch farbenfroher als die des Rainbow Mountains in Peru – bei den meisten hat Photoshop „ein bisschen“ nachgeholfen .

Sie kommen aber erst mal nicht auf unsere Bucketlist, da Gansu in Zentralchina liegt und damit locker 1.500km entfernt von allem liegt, das wir sonst in China sehen wollen. Und China steht auf unserer Hitliste der Länder, in denen wir gerne länger bleiben möchten nicht gerade ganz oben, muss ich zugeben. Wir lassen uns aber natürlich auch vom Gegenteil überzeugen. Bis vor ein paar Jahren dachte ich ja auch noch, Asien würde mir gar nicht gefallen. Heute weiß ich, dass es nicht so gescheit war, einen ganzen Kontinent (auf den ich bis dahin noch keinen Fuß gesetzt hatte) in einen Sack zu stecken… :D –Danke, bester Ehemann der Welt, dass du mich nach Thailand gezerrt hast :-* Aber auch wenn Asien toll ist, wir wollen in Peru nachsehen, ob die Farben auch live so toll aussehen wie auf den Bildern.