Das Ophelia in Hongkong stand beim Trip nach Hong Kong ganz oben auf meiner persönlichen Liste. Ich liebe die Bars von Ashley Sutton, also war klar dass mein Geldbeutel wohl bluten muss. Zum Hintergrund: Ashley Sutton ist aktuell wohl DIE Barlegende in Bangkok. Er hat etliche Top-Bars in Bangkok designed und mittlerweile auch 3 Bars in Hongkong. Neben dem Ophelia gibt es in Hongkong auch Ableger der Bars J.Boroski und Iron Fairies, allerdings unter anderem Besitzer.

Design im Ophelia in Hongkong

Alleine das Design ist ein Erlebnis und rechtfertigt einen Besuch, wir waren definitiv nicht enttäuscht als wir durch den Vorhang am Eingang in die Welt von Ophelia abtauchten.
Das komplette Innenraum steht unter dem Motto der „Pfauenfeder“. Man findet es einfach überall: als Muster auf der Decke, an den Wänden, hinter der Bar, ein Stuhl verziert mit 2 Pfauen… wo man nur hinschaut. Es fällt auf, ist aber meiner Meinung nach nie zu viel.

Im Gegenteil: man hat das Gefühl hier passt einfach alles zusammen. Die Farben, die Federn, selbst die Türbogen und jedes noch so kleine Detail der Bar spielen zusammen.

Die Shows

Mit hübscher Deko alleine erreicht man in Hong Kong allerdings keine große Aufmerksamkeit. Das macht auch nichts, denn das Ophelia hat einiges zu bieten. Beinahe täglich gibt es eine „Uncaged Performance“ bei der hübsche Damen aus überdimensionalen Vogelkäfigen entsteigen, Mädels räkeln sich direkt hinter der Bar auf 2 Bänken oder auf Schaukeln mitten in der Bar.

Wem das alles noch nicht reicht, der sollte Freitags beim „Sinful Circus“ vorbeischauen oder am Samstag unter dem Motto „Down the rabbit Hole“. Aber auch die Damenwelt kommt nicht zu kurz, jeden Dienstag steht das Ophelia unter dem Motto „Queens & Queens – for lovers of men“. Nicht mein präferierter Tag, aber man kann ja auch nicht jeden Tag in der selben Bar verbringen ;)

Bar und Drinks

Fehlen nur noch richtig gute Drinks von Barkeepern die ihr Handwerk verstehen. Der erste Drink den wir geordert haben war gut, aber so richtig vom Hocker gehauen hat er uns nicht. Der „Homemade G&T“ war für mich persönlich einfach etwas zu süß. Also haben wir uns etwas vom Barkeeper empfehlen lassen und der „Cooler Man“ war dann auch um Längen besser – absolut Top. Grey Goose Vodka als Basis, mit ordentlich Gurke, Eiweiß und dekoriert mit Duftblüten – ein absoluter Volltreffer.

Das lässt man sich allerdings auch gut bezahlen. Die Drinks liegen im Normalfall zwischen 110 und 140 HK$, das sind ca. 12 bis 15€. Hinzu kommen dann nochmals 10% für den Service. Das zahlt man zwar in einer richtig guten Bar in Deutschland auch, aber es war trotzdem ein kleiner Schock nach den günstigen Monaten in Thailand und Indonesien.

Tipp: Wenn das euer Budget übersteigt, schaut zwischen 18 und 21 Uhr vorbei, da gibt es ein „Early Birds“ Angebot mit Cocktails für 88 HK$.

Aber wie kommt man hin?

Das Ophelia liegt in Wan Chai. Ihr fahrt einfach mit der MTR zur gleichnamigen Haltestelle, von dort sind es nur 5 Minuten zu Fuß. Wir waren ein bisschen überrascht, dass die Bar mitten in einer Art Einkaufszentrum liegt. Der Eingang ist unscheinbar und man muss erst einmal mit dem Lift in den ersten Stock fahren. Dort angekommen einfach nach links aussteigen und ihr steht direkt vor dem Eingang und werdet von den Bardamen erwartet.

Cheers… und viel Spaß im Ophelia!