Das Iron Fairies in Bangkok war die erste Bar von Ashley Sutton. Eine Herzensangelegenheit und in Anlehnung an sein gleichnamiges Kinderbuch, hat er damals in Bangkok eine Bar geschaffen, die heute als Start seiner Karriere als Bar-Designer gilt. Seitdem sind einige Jahre vergangen, Ashley Sutton ist mittlerweile eine Bar-Legende auch über die Landesgrenzen hinaus.

Mittlerweile gibt es in Hongkong 3 Bars die von Sutton designed wurden. Das Ophelia, J.Boroski und eben das Iron Fairies.
Nach dem Besuch im Ophelia stand das Iron Fairies als zweite Bar auf der To-Do Liste. Trotz angekratztem Budget ging es dann am letzten Abend ins Iron Fairies – zum Glück!

Unter eisernen Feen

Das Ophelia war schon unglaublich und wunderschön, aber das Design im Iron Fairies ist einfach nur unschlagbar. Ich war keine 2 Minuten in der Bar und war mir sicher ich will hier nicht mehr weg! Es gibt kleine Tische mit eisernen Tischplatten, gefüllt mit Feen-Figuren. Die Hocker sind mit abgestepptem, dunklem Leder überzogen. Die Decke ist dekoriert mit tausenden echten Schmetterlingen (natürlich nicht mehr lebendig), hinter der Bar hängen hunderte Gerätschaften die einen direkt in die Märchenwelt der Iron Fairies versetzen. Für mehr Privatsphäre gibt es auch Tische die in kleinen, eisernen Bunkern untergebracht sind. Alles bis ins letzte Detail durchdacht. Man weiss gar nicht wo man zuerst hinschauen soll, das Ambiente zieht einen komplett in seinen Bann.

Essen & Getränke

Im Iron Fairies wird, wie auch schon im Pendant in Bangkok, viel Wert aufs Essen gelegt. Da unser Budget schon leider schon sehr angegriffen war, gab es nur „Conversation Food“ zum Drink. Das war aber sehr lecker! Für alle mit etwas mehr Hunger gibt es aber ein tolle Auswahl (Hier könnt ihr einen Blick in die Karte werfen).

Die Drinks waren gut, aber leider nicht ausgezeichnet. Das lag aber sicher zum Teil an unserer Auswahl: wir hatten Hendricks Gin mit Grapefruit und rosa Himalaya Salz. Im Nachhinein hätte man sich einfach einen Drink empfehlen lassen sollen. So war der Drink zwar wirklich nicht schlecht, aber etwas langweilig. Liest sich auf jeden Fall besser, als es dann schmeckt. Das nächste Mal gibts den „Pink Taco“ – mein ursprünglicher Favorit… Warum habe ich den denn nicht bestellt?!

Wie kommt zum Iron Fairies?

Die Bar ist nicht schwer zu finden. Ihr fahrt mit der MTR einfach an die Haltestelle Central und nehmt den Ausgang D. Von hier aus sind es keine 5 Minuten zu Fuss zur Bar. Haltet Ausschau nach einer dunklen Eingangstür und einem recht dunklen Plakat mit der Aufschrift Iron Fairies. Unscheinbar, aber am Eingang wartet schon eine Dame die alle Erstbesucher abfängt. Wahrscheinlich wären wir sonst erst einmal dran vorbei gelaufen.

Fazit

Jederzeit wieder! Es ist kein günstiges Vergnügen, aber das Iron Fairies in Hongkong ist ganz weit oben in unserer Liste an Top Bars auf der Welt. Wenn ihr also in Hong Kong seid oder euren nächsten Aufenthalt plant, verpasst nicht das Iron Fairies. So schnell findet ihr keine vergleichbare Bar auf der Welt, selbst das Vorbild in Bangkok kommt nicht ganz heran.